ArchiTV - TV-Programm September 2003
(Aktualisiert 19. September 2003) Hier finden Sie die interessantesten Fernsehsendungen rund um das Thema Architektur und Bauen im Monat September 2003. Wie gewohnt finden Sie zu den meisten Sendungen weiterführende Links. Damit Sie auf dem Laufenden bleiben, wird der Beitrag aktualisiert, sobald uns Informationen zu neuen Sendungen vorliegen. Also immer wieder mal reinschaun!
Montag, 1. September 2003, 07:40 - 07:55 Uhr
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Die Altstadt von Graz, Österreich
Film von Goggo Gensch
Wiederholung am Donnerstag, 4. September 2003, 14:00 - 14:15 Uhr (RBB Berlin)
Wiederholung am Sonntag, 7. September 2003, 21:00 - 21:15 Uhr (3sat)
Wiederholung am Dienstag, 9. September 2003, 15:30 - 15:45 Uhr (3sat)
Wiederholung am Sonntag, 14. September 2003, 13:15 - 13:30 Uhr (SWR)
Mit einer viertel Million Einwohner ist Graz heute die zweitgrößte Stadt Österreichs. Dass die Stadt so viel italienisches Flair verbreitet, liegt nicht nur an der Sonne, die dort überdurchschnittlich oft scheint, sondern vor allem an den vielen Architekten, die im 16. Jahrhundert aus der Lombardei in die österreichische Metropole kamen. Den zahlreichen Renaissance-Bauten verdankt es die Altstadt von Graz, dass sie 1999 von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt wurde. 2003 ist Graz außerdem Kulturhauptstadt Europas.
RBB Berlin / Graz 2003
Montag, 1. September 2003, 13:45 - 14:00 Uhr
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Die Berliner Museumsinsel - Preußens Schatzkammer
Dienstag, 2. September 2003, 23:45 - 00:58 Uhr
Chicago, die Nacht
Originaltitel: Something more than night
Film von Daniel Eisenberg
Der Film dokumentiert Chicago bei Nacht und zeigt einen Ort voller Aktivität, einen gewaltigen Mechanismus, der in Gang gehalten wird, diskreter als das Tageswerk, mit weniger Menschen und verborgen für Millionen von Schläfern. Die Aufnahmen entstanden vor allem an öffentlichen Orten, Tankstellen, Flughäfen, Einkaufszentren und zeigt Menschen bei ihrer nächtlichen Arbeit. Ein Film über das nächtliche Chicago, das ist auch ein Film über beleuchtete Architektur. Eine Architektur, die uns inzwischen in allen großen Städten der Welt begegnet und zugleich die ganz besondere Architektur Chicagos, ist doch diese Metropole wie kaum eine zweite Museum und Werkstadt von mehr als 100 Jahren Architekturgeschichte. Vom 19. geradewegs ins 21. Jahrhundert.
WDR / Chicago Night - Panorama Photos
Donnerstag, 4. September 2003, 14:00 - 14:15 Uhr (RBB Berlin)
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Die Altstadt von Graz, Österreich
Wiederholung vom Montag, 1. September 2003
Donnerstag, 4. September 2003, 22:25 - 23:10 Uhr
Kulturzeit extra
In den Katakomben des Pergamonmuseums - Das Jahrhundertprojekt Museumsinsel
Film von Carola Wedel
Wiederholung am Samstag, 6. September 2003, 20:15 - 21:00 Uhr (Phoenix)
Wiederholung am Samstag, 13. September 2003, 14:00 - 14:45 Uhr (Phoenix)
Wiederholung am Montag, 15. September 2003, 00:35 - 01:20 Uhr (ZDF)
Mit einem finanziellen Aufwand von einer halben Milliarde Euro soll in den nächsten Jahren dieses Museum, das größte und mit 800.000 Besuchern im Jahr meistbesuchte Haus auf der Museumsinsel, restauriert und modernisiert werden. Die bedeutendste kulturelle Kraftanstrengung des Bundes, Teil des Masterplans, nach dem die ganze Museumsinsel - seit 2001 Unesco Weltkulturerbe - bis 2015 für eine Milliarde Euro wieder hergestellt werden soll.
Dabei nimmt das Pergamonmuseum eine herausragende Stellung ein: 1908 von dem berühmten Architekten Alfred Messel entworfen, sollte es der imperialen Machtpolitik von Wilhelm II. ein besonderes Glanzlicht setzen. Nach der Gründung des Deutschen Reichs 1871 hatten die Berliner Museen, vom Kaiserhaus gefördert und kontrolliert, einen großen Aufschwung genommen. Den Führungsanspruch der jungen deutschen Hauptstadt wollte man auch kulturell unterstreichen: Die Ausgrabungen deutscher Archäologen im 19. Jahrhundert unter anderem in Pergamon und Assur, in Ägypten und in Babylon hatten unglaubliche historische Schätze in die Hauptstadt gebracht und konnten endlich ab 1930 in repräsentativem Rahmen der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Bis auf den heutigen Tag halten die Diskussionen an, ob die Kunstschätze zu Recht in Deutschland sind oder zurückgegeben werden sollten. Das Gebäude beherbergt drei Museen: die Antikensammlung unter anderem mit dem weltberühmten Pergamon-Altar und dem Markttor von Milet; das Vorderasiatische Museum mit dem Ischtar-Tor und der Prozessionsstraße von Babylon; das Museum für Islamische Kunst mit der Mschatta-Fassade und dem Aleppo-Zimmer.
Die Dokumentation zeigt die Geschichte des weltberühmten Pergamonmuseums, Hintergründe und Geheimnisse: von den Machern damals - Architekten, Kaiser, Direktoren - über die Kämpfe um den Bau bis zu den Planungen und den Entscheidungsträgern von heute.
3sat / Staatliche Museen Berlin / Masterplan Museumsinsel
Freitag, 5. September 2003, 00:05 - 00:20 Uhr
ArchitecTour de Suisse
Gigon / Guyer
Film von Nico Gutmann
Die Schweizer Architekten Annette Gigon und Mike Guyer beteiligten sich 1989 zum ersten Mal an einem Wettbewerb, gewannen ihn auf Anhieb und erhielten den Auftrag, das Kirchner Museum in Davos zu bauen. Seither befassen sich die beiden vorwiegend mit den spezifischen Anforderungen von Museen und dem jeweiligen Verhältnis zwischen Bild, Lichteinfall und Raum: zum Beispiel beim Liner Museum in Appenzell, einem Haus für Konkrete Kunst an der Cote d'Azur oder dem archäologischen Museum in Osnabrück.
3sat / Gigon und Guyer / Kirchner Museum Davos
Freitag, 5. September 2003, 23:15 - 00:05 Uhr
libeskind, blumenthal und manhattan - ground zero
Dokumentation von Jochen Kölsch, Thomas Hausner, Deutschland 2003
Wiederholung am Donnerstag, 11. September 2003, 22:35 - 23:20 Uhr (BR3)
Der 11. September 2001 traumatisierte die amerikanische Nation. 'Ground Zero' ist seitdem die klaffende Wunde eines tief verletzten Volkes. Und auch wenn Zeit angeblich alle Wunden heilt, so steht der Architekt Daniel Libeskind wohl vor einer der schwierigsten und zugleich faszinierendsten Aufgabenstellungen für die zeitgenössische Architektur. Der visionäre Künstler soll das Trümmerfeld im Herzen Manhattans in eine Ikone des Neuanfangs verwandeln. Die Entscheidung für den Libeskind-Entwurf im Februar 2003 war ein überraschendes, beinahe sensationelles Ereignis. Mit Libeskind siegte all das, was dem Zeitgeist widerspricht: Gegen das modernkapitalistische Robuste, Gebieterische, Glamouröse und Endgültige, setzte Libeskind das Brüchige, Dekonstruierte, Kryptische, Verletzbare, Feinsinnige. Statt klotzende Höhe, träumerische Tiefe. 'Ich versuche, die Erinnerung an dieses Ereignis zusammenzubringen mit den demokratischen Werten und mit dem Leben in einer demokratischen Stadt. Das ist die eigentliche Herausforderung, bei der es sich um etwas Neuartiges handelt', sagt Libeskind. Grundlage seines Konzepts ist es also nicht, Vergangenheit und Gegenwart abzuschaffen, sondern weiterzubauen.
Der Dokumentarfilm zeigt Libeskind im Gespräch mit Michael Blumenthal, dem Direktor des Jüdischen Museums Berlin. Die beiden verbindet nicht nur eine außergewöhnliche Lebensgeschichte, die von Flucht und Emigration bestimmt ist. Zentraler Gegenstand des Filmes ist der dramatische Bauplatz in Manhattan, an dem sich viele historische Linien kreuzen: die amerikanische Geschichte und Zukunft, die Lebensschicksale von Einwanderern, das Zentrum der Globalen Wirtschaft und gleichzeitig die Zielkoordinaten eines weltweiten Terrorismus.
Als Sohn jüdischer Holocaustüberlebender in Polen geboren, emigriert Libeskind erst nach Israel, dann nach Amerika. Nach einem längeren Aufenthalt in Berlin kehrt er schließlich nach Amerika zurück. Zwar beginnt er zunächst eine Karriere als Musiker, jedoch zieht ihn die Faszination der Architektur später ganz in ihren Bann. Zu seinen Projekten gehören das Jüdische Museum in San Francisco, das Kriegsmuseum in Manchester, sowie die Einkaufszentren in Dresden und Bern. Sein erster Bau ist gleichzeitig sein berühmtester - das Jüdische Museum Berlin. Michael Blumenthal flüchtet als Kind vor den Nazis nach Shanghai, emigriert von dort in die Vereinigten Staaten und ist jetzt wieder - zumindest partiell - nach Berlin zurückgekehrt. Ob Professor in Princeton, US-Botschafter, Kunstsammler, CEO bei verschiedenen internationalen Konzernen, Historiker, US-Finanzminister oder Buchautor - seine Karriere deckt ein breites Spektrum an professionellen und kulturellen Feldern ab - bis hin zum Museumsleiter des Jüdischen Museums Berlin.
Arte / Jüdisches Museum Berlin / Daniel Libeskind
Samstag, 6. September 2003, 15:15 - 16:00 Uhr
Bayerische Hauslandschaften - Folge 4 von 5
Westliches Oberfranken
Film von Dieter Wieland
Keine Zeit hat der bayerischen Landschaft so zugesetzt wie die Gegenwart. Ein besonders trostloses Beispiel ist die neue Gewerbelandschaft rings um Bamberg, die den Obermainbogen hinaufwuchert, an den Juwelen Kloster Banz und Vierzehnheiligen vorbei, und auch die einzigartige Landschaft um Staffelstein, Lichtenfels und Michelau beeinträchtigt und degradiert hat. Und trotzdem gibt es gerade in dieser Landschaft eine unglaublich hohe Zahl von engagierten jungen und alten Hausbesitzern, die ihre denkmalgeschützten Fachwerkbauten in vorbildlicher Weise in Stand gesetzt haben: als Kronzeugen höchster fränkischer Baukultur nach den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges, als der Wille, sich eine schönere Welt wieder aufzubauen, zu den Glanzleistungen fränkischer Fachwerk-Architektur führte; als das Hochstift Bamberg die heute unvorstellbare Kraft besaß, nur beste Architekten und Bauhandwerker für den Wiederaufbau des zerstörten Landes heranzuziehen.
BR3 / Bayerische Hauslandschaften
Samstag, 6. September 2003, 19:20 - 20:00 Uhr
Kulturzeit extra
Der Kampf um Ground Zero
Film von Dominique Gradenwitz
Wiederholung am Sonntag, 7. September 2003, 02:05 - 02:40 Uhr
Wiederholung am Montag, 8. September 2003, 09:05 - 09:40 Uhr
Demokratie ist schön, doch das nötige Kleingeld ist oft besser. So konnte zwar der Architekt des Jüdischen Museums in Berlin, Daniel Libeskind, den mit harten Bandagen geführten Design-Wettbewerb für Ground Zero gewinnen, aber Larry Silverstein, der Pächter des Geländes und der Mann mit dem Geld, hat sich im vorerst letzten Machtkampf durchgesetzt. Das seltsame Resultat: Libeskind ist auf einmal zweiter Mann hinter einem Architekten, den er im Wettbewerb klar geschlagen hat. Erst öffentlicher Druck in Form von Protesten und zahllosen Diskussionen hatte dafür gesorgt, dass es überhaupt zu dem Wettbewerb kam: Zunächst wollten die verantwortlichen Behörden einfach einen uninspirierten Entwurf durchsetzen. Welche Auswirkungen die Attacke auf Lower Manhattan hatte, welche Chancen der Neuaufbau für einen ganzen Stadtteil bietet, was an Ground Zero geschehen soll, was die Anwohner sagen, was lebenswertes Wohnen in der Stadt überhaupt ausmacht und welche Rolle Architektur und Stadtplanung spielen sollten, sind die Fragen, die öffentlich diskutiert wurden und denen auch dieser Film nachgeht. 'Der Kampf um Ground Zero' zeichnet mit den Stimmen von Architekten, Stadtplanern, Architekturkritikern und Betroffenen einen einzigartigen Abschnitt in der Geschichte New Yorks nach.
3sat / Lower Manhattan Development Corporation
Samstag, 6. September 2003, 20:15 - 20:45 Uhr
Baukunst - Folge 10 von 12
Das Auditorium Building in Chicago
Dokumentation von Richard Copans, Stan Neumann, Frankreich 2000
Wiederholung am Montag, 22. September 2003, 02:30 - 02:56 Uhr
1871 wütete in Chicago das 'Große Feuer', das die gesamte Innenstadt zerstörte. Nach der Brandkatastrophe galt es, die Stadt wieder aufzubauen. Eine Generation junger amerikanischer Architekten nahm ihre Chance wahr, um mit dem alten Kontinent zu brechen und in Chicago neue Formen einer spezifisch amerikanischen Baukunst zu finden. Der Architekt Louis Henry Sullivan ist die herausragendste Figur dieser Schule von Chicago. Von ihm stammt die in der Geschichte der modernen Architektur am meisten zitierte Formel 'form follows function'. Sein erstes großes Projekt war das Auditorium Building in Chicago, das er in Zusammenarbeit mit dem Ingenieur Dankmar Adler baute. In diesem Gebäudekomplex befinden sich ein Luxushotel, Büroräume und ein Opernsaal. Die Oper sollte auch einfachen Leuten zugänglich sein und nicht gewinnorientiert arbeiten; die Kosten des Opernbetriebs sollten durch das Hotel und Büromieten gedeckt werden. Mit dem Auditorium Building brach das Architektenteam damals sämtliche Rekorde: Das Bauwerk war mit seinem 17 Stockwerke hohen Turm das höchste Gebäude der Welt; der Konzertsaal war mit seinen 4.500 Sitzplätzen der größte der Vereinigten Staaten. Zwar wurde der in herkömmlicher Bauweise errichtete Turm schon bald von modernen Wolkenkratzern mit Stahlskelett überholt, doch der Konzertsaal ist auch nach heutigen Maßstäben noch etwas Besonderes: Mit seinen schwindelerregenden Dimensionen und seiner perfekten Akustik sowie der außergewöhnlichen Architektur und Innenausstattung verkörpert das Bauwerk einen radikalen Bruch mit der Tradition europäischer Opernhäuser.
Arte / Auditorium Building Chicago / Louis Henry Sullivan
Samstag, 6. September 2003, 20:15 - 21:00 Uhr (Phoenix)
Kulturzeit extra
In den Katakomben des Pergamonmuseums - Das Jahrhundertprojekt Museumsinsel
Wiederholung vom Donnerstag, 4. September 2003 (3sat)
Sonntag, 7. September 2003, 02:05 - 02:40 Uhr (3sat)
Kulturzeit extra
Der Kampf um Ground Zero
Wiederholung vom Samstag, 6. September 2003
Sonntag, 7. September 2003, 13:35 - 14:20 Uhr
Faszination Kunst
Balthasar Neumann
Vor 250 Jahren, am 19. August 1753, starb in Würzburg der Baumeister Balthasar Neumann. Mit seinem umfangreichen Werk verlieh er der an großartiger Architektur nicht armen Epoche des Barock einen letzten Glanzpunkt. Neumann schuf mit seinen Bauwerken, wie der Würzburger Residenz samt ihrem einzigartigen Treppenhaus, der berühmten Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen und dem Würzburger Käppele, Weltarchitektur. Seine phantasievollen Raumschöpfungen und kühlen Gewölbekonstruktionen versetzen noch heute den Betrachter in ungläubiges Staunen. Dabei sah es zunächst nicht so aus, als ob der 1687 in einfachen Verhältnissen in Eger geborene und zunächst als Glocken- und Kanonengießer ausgebildete Neumann zu einem der gefeiertsten Baumeister aller Zeiten aufsteigen sollte. Viele Begebenheiten aus seinem Leben erscheinen aus heutiger Sicht wie ein Wunder, so etwa die Verpflichtung Neumanns, der bis dahin noch nicht als Architekt in Erscheinung getreten war, für das ambitionierte Großprojekt der Würzburger Residenz. In der aufstrebenden Stadt am Main sollte sich Neumanns Talent unter der Herrschaft der kunst- und prachtliebenden Fürstbischöfe aus dem Hause Schönborn voll entfalten. Die geistlichen Herren dieses weit verzweigten Geschlechts erkoren Neumann zu ihrem Hausarchitekten, für sie schuf er seine großartigsten Werke und stieg zum ersten Baumeister an Main, Rhein und Mosel auf.
Henning Weber stellt nicht nur die ungewöhnliche Karriere des Architekten und seine Hauptwerke in Franken vor, sondern präsentiert darüber hinaus in außergewöhnlichen Kameraeinstellungen viele weitere geniale Raumschöpfungen des Meisters, so etwa seinen raffinierten Treppenhausentwurf für Schloss Bruchsal oder seine Abteikirche für das schwäbische Benediktinerkloster Neresheim, die von vielen als der absolute Höhe- und Endpunkt der Epoche angesehen wird.
BR3 / Biografie
Sonntag, 7. September 2003, 21:00 - 21:15 Uhr (3sat)
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Die Altstadt von Graz, Österreich
Wiederholung vom Montag, 1. September 2003 (RBB Berlin)
Montag, 8. September 2003, 09:05 - 09:40 Uhr (3sat)
Kulturzeit extra
Der Kampf um Ground Zero
Wiederholung vom Samstag, 6. September 2003
Dienstag, 9. September 2003, 15:30 - 15:45 Uhr (3sat)
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Die Altstadt von Graz, Österreich
Wiederholung vom Montag, 1. September 2003 (RBB Berlin)
Mittwoch, 10. September 2003, 02:25 - 02:50 Uhr
Baukunst - Folge 9 von 12
Alvaro Siza - Architekturfakultät Porto
Dokumentation von Richard Copans, Stan Neumann, Frankreich 2000
Das Institut liegt am Stadtrand und grenzt an den neuen Universitätscampus. Auf den ersten Blick ähnelt die zwischen einer Brücke und der Autobahn nach Lissabon eingekesselte Anlage einer Vorstadtsiedlung. Tatsächlich aber handelt es sich um ein sehr schönes Gelände, am Hang über dem Douro gelegen, wo einst das Großbürgertum die prunkvollsten Villen der Stadt errichten ließ. Von der früheren Pracht ist zwar nicht viel übrig geblieben, doch Alvaro Sizas Bau schafft ständig Bezüge zu dieser Landschaft und dem terrassenförmigen Terrain. Obwohl Siza ein gespanntes Verhältnis zu seinem Gebäude hat, vieles nicht wie geplant realisiert werden konnte und dem Gebäude noch heute der Eindruck des Unfertigen anhaftet, ist es Siza gelungen, die unterschiedlichen und eigenständigen Gebäude zu einem vollkommen in sich geschlossenen Ensemble zusammenzufügen, das sich zugleich auch ausreichend öffnet, um einen ständigen Dialog mit der Außenwelt eingehen zu können. Siza feierte vor Kurzem seinen 70. Geburtstag und die Stadt Madrid ehrte ihn mit der Ausstellung 'Visionen', die in der Canal-Stiftung zu sehen war. Er lebt und arbeitet heute in seiner Heimatstadt Porto.
Alvaro Siza wurde 1933 in Porto geboren. Er zählt zu den bedeutendsten europäischen Architekten und lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt. Dennoch ist das Institut für Architekur in Porto das einzige öffentliche Bauwerk, das er in seiner Stadt baute. Das Institut liegt am Stadtrand und grenzt an den neuen Universitätscampus. Auf den ersten Blick ähnelt die Anlage einer Vorstadtsiedlung. Tatsächlich aber handelt es sich um ein sehr schönes Gelände, am Hang über dem Douro gelegen.
Arte / BuchTIPP 1 / BuchTIPP 2
Donnerstag, 11. September 2003, 22:35 - 23:20 Uhr (BR3)
libeskind, blumenthal und manhattan - ground zero
Wiederholung vom Freitag, 5. September 2003 (Arte)
Freitag, 12. September 2003, 01:45 - 02:15 Uhr
Baukunst
Rem Koolhaas - Die Villa dall'Ava
Dokumentation von Richard Copens, Frankreich 1995
Auf den Anhöhen der reichen Pariser Vorstadt St Cloud, erbaute Rem Koolhaas, einer der wichtigsten Vertreter der Postmoderne, eine Villa. Sein ausgefallener Plan war ein Haus aus Glas. Doch der Architekt hatte nicht nur mit bautechnischen Problemen zu kämpfen.
Herr und Frau B. haben in St. Cloud ein besonderes Grundstück gekauft. Auf dem höher gelegenen Teil des Geländes steht ein Haus mit Swimmingpool und unterhalb davon befindet sich eine große Wiese mit Bäumen. Herr und Frau B. haben beide eine große Leidenschaft - die Architektur. Sie wünschen sich einen ausgefallenen Entwurf, ein Haus aus Glas, um in den Genuss des Gartens zu kommen, den sie mit viel Liebe pflegen. Sie entscheiden sich für einen holländischen Architekten, der noch kein Bauvorhaben realisiert hat: Rem Koolhaas. Koolhaas hat mit zwei Schwierigkeiten zu kämpfen. Zunächst einmal erheben Nachbarn Einspruch, beziehen sich auf die Bauvorschriften und machen geltend, dass eine Glaswand keine Mauer sei. Innerhalb von fünf Jahren kommt es zu drei Prozessen. Der Architekt reagiert darauf nicht ausschließlich als Techniker, sondern er setzt sich auch mit der Privatsphäre in einem Haus auseinander: Kann man seinem Nachbarn zumuten, ihn zu sehen und von ihm gesehen zu werden? Die zweite Schwierigkeit ist das Gewicht. Was soll das Gewicht der beiden Wohneinheiten und die 56 Tonnen Wasser des Swimmingpools tragen, wenn die untere Einheit aus Glas gebaut werden soll? Wie lassen sich diese beiden widersprüchlichen Forderungen miteinander vereinbaren?
Arte / Rem Koolhaas / Fotos und Pläne
Freitag, 12. September 2003, 14:00 - 14:15 Uhr
Architekturstreifzüge
Die Autostadt Wolfsburg
Film von Michael Sutor
Die Autostadt des VW-Konzerns bildet im Nordosten Wolfsburgs einen eigenen Stadtteil mit Großbauten und Pavillons, Brücken, Seen, Landzungen, Hügeln, Grünflächen und Straßen. Kleinere Pavillons der VW-Partnerunternehmen gruppieren sich um einige Großbauten wie das Konzernforum und den Kundencenter. Fassaden und Türme aus Glas und offene Portale kennzeichnen die Gebäude des Unternehmens.
3sat / Autostadt
Samstag, 13. September 2003, 14:00 - 14:45 Uhr (Phoenix)
Kulturzeit extra
In den Katakomben des Pergamonmuseums - Das Jahrhundertprojekt Museumsinsel
Wiederholung vom 4. September 2003 (3sat)
Samstag, 13. September 2003, 14:30 - 15:15 Uhr
Bayerische Hauslandschaften - Folge 5 von 5
Haßberge
Film von Dieter Wieland
Die Haßberge waren jahrzehntelang benachteiligtes Zonenrandgebiet im nördlichen Unterfranken. Was die alte Baukultur angeht, liegt hier so etwas wie ein letztes Bauernhaus-Paradies in Bayern. Der große Boom der Abrisswut ist an den Haßbergen gnädig vorbeigegangen. Nirgends mehr in Bayern gibt es so viele schöne Dörfer so dicht zusammen wie hier. Nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges hat sich hier der Fachwerkbau zu einer ungewöhnlichen gestalterischen Qualität gesteigert.
BR3 / Bayerische Hauslandschaften
Samstag, 13. September 2003, 20:15 - 20:45 Uhr
Baukunst - Folge 11 von 12
Alvar Aalto - Das Gemeindezentrum von Säynätsalo
Dokumentation von Richard Copans, Stan Neumann, Frankreich 2000
Ein kommunistischer Bürgermeister und der Direktor einer großen Fabrik beauftragten 1949 Alvar Aalto, einen der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts, mit dem Bau des Gemeindezentrums von Säynätsalo. Der Ort mit 3.000 Einwohnern erstreckt sich über drei kleine Inseln im Norden des größten Sees im Zentrum Finnlands. Das Gebäude ist ein architektonisch ausgereiftes Meisterwerk, das die scheinbar bescheidenen Anforderungen des Auftrags bei weitem übertrifft. Aalto machte daraus ein wahres Manifest des Städtebaus, eine Hommage an den Backstein. Von der Gesamtkonzeption bis zu den Türgriffen - Architektur pur. Es verkörpert eine Synthese aus Tradition und Moderne, aus Bescheidenheit und Monumentalismus.
Alvar Aalto, geboren 1898 in Kuortane, war ein bahnbrechender Architekt und Raumgestalter, der über 200 Bauten realisierte. Aalto hat unter anderem den finnischen Pavillon zur Weltausstellung 1937 in Paris konzipiert sowie den finnischen Pavillon zur Weltausstellung 1939 in New York. Er entwarf zum größten Teil öffentliche Bauten wie das Rathaus in Säynätsalo (1949-1952), das Haus der Kultur in Helsinki (1955-58), die Technische Hochschule in Otaniemi (1955-64) und das Gemeindezentrum und die Kirche in Seinäjoki (1958-65). In Deutschland baute er ein Wohnhaus für die Interbau in Berlin (1957) und den Wohnkomplex 'Neue Vahr' in Bremen (1959-62). Das Opernhaus in Essen wurde erst nach seinem Tod fertiggestellt.
Arte / Alvar Aalto / Museum of Modern Art, Ausstellung 1998 / BuchTIPP
Sonntag, 14. September 2003, 13:15 - 13:30 Uhr (SWR)
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Die Altstadt von Graz, Österreich
Wiederholung vom Montag, 1. September 2003 (RBB Berlin)
Montag, 15. September 2003, 00:35 - 01:20 Uhr (ZDF)
Kulturzeit extra
In den Katakomben des Pergamonmuseums - Das Jahrhundertprojekt Museumsinsel
Wiederholung vom 4. September 2003 (3sat)
Mittwoch, 17. September 2003, 19:30 - 20:15 Uhr
Graz - Die Schöne im Süden
Kulturhauptstadt Europas 2003
Film von Frieder Käsmann
Wiederholung am Donnerstag, 18. September 2003, 13:25 - 14:10 Uhr
Eigentlich lag Graz immer ein bisschen im Schatten von Wien und Salzburg. Was sich jetzt wohl ändert, da Graz 2003 Kulturhauptstadt Europas geworden ist, zu Recht, besitzt Graz doch eine der besterhaltenen Altstädte Europas, eine wundervolle, antennenfreie Dachlandschaft, aber auch meisterhafte zeitgenössische Architektur. Literatur und Musik haben seit langem ihren festen Platz im Kulturleben der Stadt: 'Steirischer Herbst' und 'Styriarte' sind seit Jahrzehnten international renommierte Festivals. Daneben existiert gleichberechtigt eine lebendige Volksmusik-Szene. Filmautor Frieder Käsmann beobachtet auch den Stadtgärtner von Graz bei seiner halsbrecherischen Arbeit, wirft einen Blick auf der Welt größte Sammlung historischer Waffen, findet Musikanten, die mit Kochlöffeln musizieren und trifft den Glockenspielbetreuer. Und er führt ins Umland, in die Anbaugebiete des Schilcher und des Ölkürbis, ins Reich der 'Klapotetze' und zur Lipizzanerzucht in Piber.
BR3 / Graz 2003
Donnerstag, 18. September 2003, 13:25 - 14:10 Uhr (BR3)
Graz - Die Schöne im Süden
Kulturhauptstadt Europas 2003
Wiederholung vom Mittwoch, 17. September 2003
Freitag, 19. September 2003, 17:15 - 17:30 Uhr
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Monticello (USA) - Die konkrete Utopie
Wiederholung am Dienstag, 23. September 2003, 10:45 - 11:00 Uhr
Der Politiker Thomas Jefferson sah die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika, in der er allen Menschen das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung bescheinigte, als ersten Schritt in eine umfassende, geistig-kulturelle Unabhängigkeit vom britischen Mutterland. Deren sichtbares Zeichen sollte für den Architekten Jefferson eine neue, am Neoklassizismus orientierte Architektur sein, die sich stolz von dem, wie er sagte, 'missgestalteten Haufen kolonialer Architektur' abhob. Mit seinem Landsitz Monticello, im Westen Virginias gelegen, kreierte der präsidiale Architekt sozusagen den Prototyp dafür. Das Haus, an dem er sein halbes Leben baute, wurde zum Sinnbild seiner politischen und ästhetischen Ideale und somit zu einer konkreten Utopie des überzeugten Aufklärers. Der zweite, grosse Lebenstraum des Thomas Jefferson nahm 10 Jahre vor seinem Tod – ebenfalls neoklassizistische – Formen an. Mit dem Bau der Universität von Virginia vollendet der Autodidakt am Ende seines Lebens gewissermassen die Unabhängigkeitserklärung, die, als Grundrecht eines jeden, das Streben nach Glück festschreibt. Ohne Bildung ist für ihn dieses Streben erfolglos, denn nur sie ermöglicht eine sinnvolle Partizipation am Staat. Mit Monticello und der Universität von Virgina hat Thomas Jefferson zwei herausragende Kunstwerke geschaffen, die seine Ideale der Aufklärung spiegeln und von den gleichen Prinzipien inspiriert sind wie seine Unabhängigkeitserklärung.
BR alpha / Info / Monticello
Freitag, 19. September 2003, 20:15 - 20:45 Uhr
Rettet Voskopoje!
Reportage von Renaud Feyssaguet, Antoine Roux, Frankreich 2003
Versteckt in den Bergen Südalbaniens liegt das Städtchen Voskopoje, bis ins 18. Jahrhundert hinein eine Hochburg der Schönen Künste, mit berühmten Schulen und Kirchen, deren Fresken auch international höchste Beachtung fanden. 500 Jahre lang war Voskopoje eines der religiösen und intellektuellen Zentren in jenem Grenzbereich zum Orient. In den langen Jahrzehnten des stumpfsinnigen Stalinismus geriet die Stadt in Vergessenheit, ihre Schätze wurden geplündert, die Gebäude dem Zerfall überlassen. Seit drei Jahren versucht der französische Verein 'Erbgut ohne Grenzen' die Stadt und die noch verbliebenen Schätze vor weiterem Verfall zu bewahren. Eine Gruppe von Architekten, Handwerkern und Restauratoren hat auf freiwilliger Basis vor Ort die notwendigsten Maßnahmen eingeleitet, um die sehenswertesten Fresken der Nachwelt zu erhalten, Pläne für die Renovierung der wichtigsten Gebäude sind entstanden. Nach anfänglicher Skepsis unterstützen inzwischen die orthodoxen Kirchenfürsten, einige Wohlhabende der neuen Oberschicht und bekannte Söhne der Stadt die französische Initiative, plötzlich erwacht im 'Sanierungsprogramm Voskopoje' die Sehnsucht nach einer grandiosen Vergangenheit.
Arte
Samstag, 20. September 2003, 19:00 - 19:30 Uhr
Bauen für Gott
Was steckt hinter moderner Kirchenarchitektur?
Wiederholung am Sonntag, 21. September 2003, 03:25 - 03:55 Uhr
Wiederholung am Dienstag, 23. September 2003, 04:45 - 05:15 Uhr
Zunächst eine Erfahrung: Moderne Kirchbauten sehen immer noch wie Kirchen aus, auch wenn sie längst ganz anders sind als ihre Vorgängermodelle im 19. Jahrhundert. Dann eine Frage: Was macht einen Bau zur Kirche? Und: was denken sich moderne Kirchenplaner, wenn sie einen der wenigen Aufträge für ein Gotteshaus erhalten? Fünf Architekten erzählen über 'ihre Kirche' und machen nachvollziehbar, was sie heute unter 'steingewordenem Glauben' verstehen. Sie beschreiben, wie sich durch das Projekt 'Kirchenbau' ihr Verhältnis zum christlichen Glauben und zur Spiritualität verändert und vielleicht sogar Einfluss auf ihre weitere Arbeit genommen hat.
RBB Berlin
Samstag, 20. September 2003, 20:15 - 20:40 Uhr
Baukunst
Antonio Gaudi - Die Casa Mìlà
Die 'Casa Mìlà' in Barcelona - im Volksmund auch 'la Pedrera' (auf deutsch: 'der Steinbruch') genannt - wurde zwischen 1906 und 1912 von Antonio Gaudí gebaut. Das ehemalige Wohnhaus ist eines der originellsten Bauwerke Gaudís: ein monumentales Gebäude, eine plastische Masse, die wie eine der Heiligen Jungfrau gewidmete Riesenskulptur anmutet. Gaudí erforschte und gestaltete den Raum neu und ließ seiner Vorliebe für Details und dekorative Elemente freien Lauf. Gestaunt haben Barcelonas Bürger Anfang des 20. Jahrhunderts über die verrückten Bauten des Antonio Gaudí am damaligen Stadtrand. Böswillige Kritiker haben die Bauwerke des modernistischen Architekten als 'steinerne Missgeburten' oder 'obszöne Knubbel' verspottet. Heute hat sich an dieser Bewertung Entscheidendes geändert. Um Gaudís skurrile Kirchen, Paläste und Wohnhäuser zu bewundern, pilgern Jahr für Jahr rund zwei Millionen Besucher nach Barcelona.
Arte / Gaudi Jahr 2002 / BuchTIPP 1 / BuchTIPP 2
Sonntag, 21. September 2003, 03:25 - 03:55 Uhr (RBB Berlin)
Bauen für Gott
Was steckt hinter moderner Kirchenarchitektur?
Wiederholung vom Samstag, 20. September 2003
Sonntag, 21. September 2003, 16:45 -17:15 Uhr
Eisenbahn-Romantik - Schienenkreuz im Glaspalast
Bauarbeiten am Lehrter Bahnhof
Wiederholung am Mittwoch, 24. September 2003, 15:50 - 16:30 Uhr (HR3)
Wiederholung am Freitag, 26. September 2003, 16:30 -17:30 Uhr (MDR)
Eine Momentaufnahme über die Bauarbeiten am Lehrter Bahnhof: Über tausend Züge sollen im neuen Lehrter Bahnhof täglich einmal halten, etwa 250.000 Menschen ein-, aus- und umsteigen. So lautet das Konzept für den einzigen ICE-Kreuzungsbahnhof Deutschlands. Seit 1995 sind Bauarbeiter und Ingenieure damit beschäftigt, nach Plänen des Hamburger Architekten Meinhard von Gerkan den neuen Lehrter Bahnhof zu bauen, einen Glaspalast mit 53 Rolltreppen und sechs gläsernen Aufzügen. Der Film begleitet die Arbeiten an der noch unfertigen Station von der mit Grundwasser gefüllten Baugrube bis zum fertigen Dach.
HR3 / Lehrter Bahnhof / GMP Architekten
Sonntag, 21. September 2003, 22:05 - 23:40 Uhr
Tatort - Das Glockenbachgeheimnis
Drehbuch von Friedrich Ani
Im Glockenbachviertel wird der begüterte Erbe Leonard 'Lenny' Martens von Paul Rochus und seinem Hund Hermes erschlagen aufgefunden. Die beiden Hauptkommissare Franz Leitmayr und Ivo Batic werden durch die eigensinnige Verstocktheit der Einwohner am Glockenbach dazu herausgefordert, tiefer in dieses Viertel einzutauchen. Als alle Indizien den Stadtteilarchitekten Feuerberg zum Mordverdächtigen stempeln, lassen sie die Falle zuschnappen. Doch der gestresste Mitarbeiter Carlo Menzinger findet überraschend heraus, dass Paul Rochus etwas verschweigt. Die Lösung scheint im beliebten 'Café Jasmin' verborgen, das von Frieda Helnwein und Doris Schellenbaum geführt wird.
ORF1
(Anmerkung: Praktisch neben diesem "Tatort" im Münchner Glockenbachviertel hat der Autor dieser Zeilen vor etlichen Jahren mit dem ArchiCAD-Vertrieb begonnen.)
Montag, 22. September 2003, 02:30 - 02:56 Uhr (Arte)
Baukunst - Folge 10 von 12
Das Auditorium Building in Chicago
Wiederholung vom Samstag, 6. September 2003
Dienstag, 23. September 2003, 04:45 - 05:15 Uhr (RBB Berlin)
Bauen für Gott
Was steckt hinter moderner Kirchenarchitektur?
Wiederholung vom Samstag, 20. September 2003
Dienstag, 23. September 2003, 10:45 - 11:00 Uhr (BR alpha)
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Monticello (USA) - Die konkrete Utopie
Wiederholung vom Freitag, 19. September 2003
Dienstag, 23. September 2003, 15:05 - 15:35 Uhr
Moderne Menschen - Hessen mit Zukunft
Albert Speer - der Star-Stadtplaner
Wiederholung am Mittwoch, 24. September 2003, 04:45 - 05:15 Uhr
Der Frankfurt Stadtplaner Albert Speer wird heute mit der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet. Das hessen fernsehen zeigt aus diesem Grund noch einmal das Porträt von Albert Speer aus dem Jahr 2000. Sein Büro zählt zu den ersten Adressen der Welt, wenn es um die städtebauliche Planung großer Projekte geht - den Masterplan für die Expo, einen Stadtteil in Shanghai, ein Innenstadtviertel in Berlin, das Europaviertel in Frankfurt, den Media-Park für das ZDF. Albert Speer hat der Stadtplanung in Deutschland eine neue Richtung gegeben: sensibel, ortsbezogen, demokratisch.
HR3 / Albert Speer jr. / BuchTIPP
Dienstag, 23. September 2003, 20:15 - 21:00 Uhr
Alpha Forum - Prof. Dr. Frei Otto, Architekt
Im Gespräch mit Dr. Michael Schramm
Wiederholung am Mittwoch, 24. September 2003, 13:00 - 13:45 Uhr
Prof. Dr. Frei Otto im Gespräch mit Dr. Michael Schramm.
BR alpha / Frei Otto / BuchTIPP
Mittwoch, 24. September 2003, 04:45 - 05:15 Uhr
Moderne Menschen - Hessen mit Zukunft
Albert Speer - der Star-Stadtplaner
Wiederholung vom Dienstag, 23. September 2003
Mittwoch, 24. September 2003, 13:00 - 13:45 Uhr
Alpha Forum - Prof. Dr. Frei Otto, Architekt
Im Gespräch mit Dr. Michael Schramm
Wiederholung vom Dienstag, 23. September 2003
Mittwoch, 24. September 2003, 15:50 - 16:30 Uhr (HR3)
Eisenbahn-Romantik - Schienenkreuz im Glaspalast
Bauarbeiten am Lehrter Bahnhof
Wiederholung vom Sonntag, 21. September 2003 (SWR)
Mittwoch, 24. September 2003, 21:05 - 21:50 Uhr
Die Zukunft des Wohnens
Film von Doris Fercher, Österreich 2003
Wiederholung am Donnerstag, 25. September 2003, 14:05 - 15:00 Uhr
Forschungslabors in Universitäten und Betrieben sowie Architekturbüros entwickeln bereits seit einiger Zeit neue Technologien und Materialien, die entscheidende Auswirkungen auf das zukünftige Wohnen haben. Im Zentrum des Interesses stehen dabei erneuerbare Energien. So genannte 'Passivhäuser' arbeiten mit Lüftungsmodulen, Wärmepumpen und Wärmespeichern und sind nicht nur umweltschonender als gewöhnliche Häuser, sondern bringen auch Kostenvorteile mit sich. In 'Smart-Häusern' werden sich in Zukunft viele Tätigkeiten erübrigen, weil diese computergesteuert erledigt werden. Rasante Entwicklungen im Bereich Software ermöglichen völlig neue digitale Architekturkonzepte und Formenwelten. Der Film fragt, welche Technologien sich durchsetzen könnten und wie lange es dauern wird, bis die Zukunft des Wohnens Alltag wird.
3sat / Haus der Zukunft / Tagungsband: Haus der Zukunft
Donnerstag, 25. September 2003, 14:05 - 15:00 Uhr (3sat)
Die Zukunft des Wohnens
Wiederholung vom Mittwoch, 24. September 2003
Freitag, 26. September 2003, 14:45 - 15:00 Uhr
Farbe - Folge 4 von 4
Gebäude und Landschaft - Farben anwenden
Die Einführung des Werkstoffs Beton brachte nicht nur technische, sondern auch Probleme der Farbgebung mit sich. Architekten konzentrierten sich häufig vorrangig auf die Form und vernachlässigten die Farbgestaltung. Die Tugend der alten Baumeister, Gebäude und Landschaft miteinander zu vereinen, der Respekt vor der Natur und ihrer Farbigkeit verringerten sich auf ein Minimum. Friedrich Ernst von Garnier und sein Team versuchen, diesem zeitgenössischen Missstand entgegenzuwirken. Zwischen gebauter und natürlicher Umwelt soll wieder Harmonie herrschen. Der Film beschreibt, wie die Farbdesigner entwerfen und Fassaden, Lärmschutzwälle sowie unterschiedlichste Gebäude farblich verantwortungsvoll gestalten.
HR3
Freitag, 26. September 2003, 16:30 -17:30 Uhr (MDR)
Eisenbahn-Romantik - Schienenkreuz im Glaspalast
Bauarbeiten am Lehrter Bahnhof
Wiederholung vom Sonntag, 21. September 2003 (SWR)
Samstag, 27. September 2003, 00:25 - 01:00 Uhr
MitternachtsMagazin: Permanenz der Stadt -
Der Architekt Hans Kollhoff über Städte als 'gelebtes Leben'
Prof. Dipl.-Ing. Hans Kollhoff von der ETH Zürich zählt zu den führenden Architekten Europas. Von ihm stammt die Neuplanung für den Berliner Alexanderplatz. Er hat u.a. in Amsterdam, Frankfurt und am Potsdamer Platz in Berlin prägende Bauten gestaltet. Ideale Architektur bedeutet für ihn u.a. Lebendigkeit, Nützlichkeit, Standfestigkeit, Wohnlichkeit und Permanenz im Stadtbild.
Vox / Prof. Hans Kollhoff
Samstag, 27. September 2003, 15:45 - 16:05 Uhr
Von Balkon zu Balkon
Film von Sabine Stadtmueller
Unbestimmte Sehnsüchte machen ihn, besonders in Großstädten, zu einem begehrten Objekt: Der Balkon verspricht ein wenig Süden, ein Stückchen Natur, einen Platz an der Sonne. Er ist Teil der Fassade und zeigt architektonische Phantasie. Unterschiedliche Funktionen weist dieser Raum in seiner Geschichte auf, stets auch politische. Ob Staatsbesuche, Umstürze oder historische Ereignisse: Von dieser exponierten Stelle richteten sich große Worte an das Volk.
3sat
Samstag, 27. September 2003, 20:15 - 20:40 Uhr
Metropolis Spezial:
Kulturhauptstadt Graz
Graz ist eine Stadt der Gegensätze, eine Schnittstelle zwischen Tradition und Moderne. Im historischen Stadtkern harmonisieren mittelalterliche Gässchen, barocke Hausfassaden und zeitgenössische Stahl- und Glaskonstruktionen durchaus miteinander. Die Metropole der Steiermark ist Kulturhauptstadt 2003 und zelebriert ihre Architektur. Besonderes Highlight ist die Insel in der Mur von Vito Acconti. Ein ungewöhnliches Amphitheater, das ein neuer Treffpunkt in der Stadt geworden ist - mitten im schnell fließenden Wasser des Flusses und eigentlich unbegehbares Terrain - Architektur und Kunstobjekt zugleich. Auch das neue Kunsthaus, das im September eröffnet wird, sorgt für Aufregung. Peter Cook und Collin Fournier haben eines der aufregendsten Beispiele zeitgenössischer Architektur entworfen. 'Metropolis' führt durch Graz und besucht den Festival-Sommer in der Kulturhauptstadt 2003.
Arte / Graz 2003
Sonntag, 28. September 2003, 13:25 - 14:25 Uhr
Experiment Stadt
Der Potsdamer Platz
In ihrem Film ziehen Thomas Schadt und Susanne Kammermeier eine erste umfassende Bilanz der Neubebauungen am Potsdamer Platz in Berlin. Acht Milliarden Mark steckten drei Großinvestoren in das Projekt, um dem historisch belasteten Platz jenes städtische Leben zurückzugeben, das er in den zwanziger und dreißiger Jahren beherbergte - so zumindest der Plan. Doch an keinem Bauvorhaben im Nachkriegsdeutschland hat sich die Frage, wie Stadt 'stadtgerecht' zu planen, zu gestalten, und zu bebauen sei, stärker entzündet als am Potsdamer Platz. Die harten und zähen Diskussionen und Auseinandersetzungen zwischen dem Berliner Senat, den Investoren und Architekten führten im Ergebnis zu einem äußerst kontrovers beurteilten Stück Stadt, das die einen gerne als 'Neue Mitte' Berlins bejubeln, andere als 'tote Masse mit eingebauter Shopping Mall' verteufeln. Die wichtigsten Entscheidungsträger dieser Stadtgestaltung, Senatsbaudirektor Hans Stimmann, die Architekten Helmut Jahn, Renzo Piano und Hans Kollhoff sowie die Geschäftsführer Hans Jürgen Albrecht von DaimlerChrysler und Edgar van Ommen von Sony, kommen in dem Film mit ihren gegensätzlichen Standpunkten zu Wort, ebenso wie der Architekturkritiker Dieter Hoffmann-Axthelm. Außerdem berichten Neubewohner des Potsdamer Platzes, die ganz im Gegensatz zu den befragten 'Experten' ihr neues Lebensgefühl an diesem Ort ganz persönlich und individuell zum Ausdruck bringen. Der Film bietet am Beispiel des Potsdamer Platzes in Berlin eine tief gehende Reflexion zum Thema Stadt generell. Unvoreingenommen stellt er die Theorie dem praktischen Ergebnis gegenüber und dokumentiert Lebensgefühle in dieser neuen Architektur, ohne diese vordergründig zu kommentieren oder zu bewerten.
HR3
Montag, 29. September 2003, 16:30 - 17:15 Uhr
Bilderbuch Deutschland
Ulm - Zwischen Tradition und Moderne
Film von Christina Brecht-Benze
Ulm ist nicht nur geballte Gotik und malerisches Mittelalter, die Stadt beweist an vielen Stellen auch Mut zur Moderne. Zum Beispiel am Münsterplatz, den nicht nur die höchste Kirche der Welt ziert, sondern seit zehn Jahren auch ein avantgardistischer Glasbau des New Yorker Architekten Richard Meier - eine geglückte Verbindung von Tradition und Moderne. Besucht wird unter anderem auch das malerische Fischer- und Gerberviertel sowie die junge Wissenschaftsstadt, die mit ihrer modernen Architektur schon heute die Zukunft symbolisiert.
3sat / Stadt Ulm
Spitzenklasse Seite !
Verbesserung wäre noch die Showview Nummern mit anzugeben.
[Müller-Dietsche | 14.09.2003]
Antworten
Danke für den Verbesserungsvorschlag! Die Angabe der Showview-Nummern
ist schwierig, weil diese in der Regel nicht mal auf den
Programmseiten der Sender angegeben sind. Der Aufwand, diese auch noch
zu recherchieren, wäre enorm. Dennoch: Viel Spaß beim "ArchiTV"
gucken!
[Martin Schnitzer | 16.09.2003]
Antworten
Leider kann ich HR3 nicht empfangen. Den Film von Albrecht Heise "
Abomey - Königreich der Sklavenhändler" interessiert mich sehr. Der
Film lief am 1.10.03 von 22 - 22.15 . Wo und ie kann ich diesen Film
bekommen ? Können sie einen Kontakt zu A. Heise herstellen ? Ich kenne
ihn gut aus seiner Mainzer Zeit, kenne aber seinen jetzige Adresse
nicht. Wäre schön, wenn Sie helfen könnten.Edelgard Rabe
[Edelgard Rabe | 04.10.2003]
Antworten
Diesen Film und weitere Informationen hierzu gibt es im Internet auf
der Seite des SWR "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit".
http://www.schaetze-der-welt.de/denkmal.php?id=198
[Martin Schnitzer | 04.10.2003]
Antworten
SRkau2 dzuablckppqv
[qfclndwrh | 03.02.2012]
Antworten
