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Lageplan als 2D einlesen (1)

Von vielen Bau- oder Vermessungsämtern können Sie amtliche Lagepläne als CAD-Daten bekommen, in der Regel als DXF/DWG-Dateien. Dies wird meist nach Hektar abgerechnet und ist für Vorentwurf oder Entwurfsplanung oft unverhältnismäßig teuer.

Für ArchiCAD gibt es jedoch einen kostengünstige Möglichkeit, um Lagepläne zu nutzen:

Schritt 1: Lageplan anfordern
Eine optimale Alternative sind Lagepläne als Postscript-Datei (mit der Endung .ps). Diese PS-Dateien enthalten keine Ebeneninformation, sind aber für eine Entwurfsplanung hinreichend genau (aber nicht amtlich verbindlich).

Schritt 2: Lageplan in Bild umwandeln
Öffnen Sie die PS-Datei in Photoshop, wobei sie die gewünschte Auflösung angeben müssen. Merken Sie sich diese Auflösung (z.B. 300 dpi). Speichern Sie diese Datei dann als Bilddatei, z.B. als JPG in Ihren Projektordner.

PS-Datei umwandeln

Schritt 3: Lageplan einsetzen
Setzen Sie nun diese Bilddatei mit dem Bildwerkzeug in Ihr ArchiCAD Projekt ein. Um den Lageplan in der richtigen Größe einzusetzen, wählen Sie im Bildwerkzeug die Auflösung, die Sie in Photoshop eingestellt hatten. Ihr Lageplan wird dadurch sozusagen 1/1 eingesetzt.

Lageplan platzieren

Mit dem eingesetzten Lageplan haben Sie somit die Grundlage für Ihre Entwurfsplanung geschaffen.

Zusätzliche Hinweise finden Sie auch unter Lageplan als 2D einlesen (2).


. funktioniert die Sache eigentlich auch mit anderen Datenformaten
(außer .ps)? Gibts da Erfahrungswerte? Nicht jeder CAD-Arbeitsplatz
hat automatisch auch Photoshop, was unbestritten sicherlich optimal
wäre.
Momentan arbeiten wir noch etwas umständlich: Lageplan einscannen,
unterlegen und per 2D-Konstruktionslinien durchzeichnen.

[tanja | 20.08.2003]
Antworten


Da ist doch kein Unterschied zu der Vorgehensweise im Tipp. Wenn Sie
einen gescannten Lageplan haben, fügen Sie diesen auf die gleiche
Weise ein. Die Nach-/Weiterbearbeitung erfolgt dann in ArchiCAD mit
Linien, Schraffuren etc.
[Markus Denzlinger | 20.08.2003]
Antworten


Tipp: "nicht jeder hat Photoshop bzw. kann sich den leisten."
Mal den kleinen Bruder aus dem Hause Adobe anschauen: Adobe
Photoshop Elements!
Kann nicht alles, was der "Große" kann, aber
für viele Bildvorbereitungen reicht's dicke! Klar, ist natürlich mehr
auf digitale Fotos ausgelegt! Und Computerfoto schreibt auch positiv
über das Programm. Wer hat selbst schon Praxiserfahrung im Büro mit
dem Programm?
Infos zum Programm auch unter
href="http://www.graphisoft-nordbayern.de/Tipp-Photoshop-Elements-20-D
_tipp_30.html"
target="_blank">http://www.graphisoft-nordbayern.de/Tipp-Photoshop-Ele
ments-20-D_tipp_30.html


[Stefan Schrenk | 21.08.2003] Antworten



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