Lageplan als 3D einlesen
In unseren Tips "Lageplan als 2D einlesen (1-2)" haben wir beschrieben, wie man einen Lageplan schnell und exakt für Grundrisse übernimmt.
Manchmal ist es aber auch wünschenswert, einen Lageplan in einer axonometrischen oder perspektivischen Darstellung unter sein Modell zu legen. Dies läßt sich auf unterschiedliche Weise erreichen.
Bei Verwendung von DWG-Dateien:
Wählen Sie "Bibliothekselement öffnen…" mit der Einstellung "Dateiformat DWG" und "Öffnen als Objekt" und öffnen Sie hiermit Ihren Lageplan z.B. "Lageplan.DWG". Kontrollieren Sie mit dem Schalter "2D-Symbol" die Darstellung des Lageplans im Grundriß und mit dem Schalter "3D-Ansicht" die Darstellung im 3D. Sichern Sie das somit erstellte Bibliothekselement in Ihrer Projektbibliothek z.B. als Lageplan.GSM. Setzen Sie dieses Bibliothekselement in Ihren Grundriß ein. Überprüfen Sie die Darstellung im 3D. Auch in der 3D-Darstellung als Drahtmodell oder schattierte Darstellung ist Ihr Lageplan sichtbar.
Bei Verwendung von Bilddateien:
Setzen Sie an der Stelle des Lageplans das Bibliothekselement "Teppich 70" in der tatsächlichen Größe Ihres Lageplans ein. Tragen Sie bei dessen Parameter "Bezeichnung" den Namen der Bilddatei ein (z.B. Lageplan.JPG). Diese Lageplan-Bilddatei muß sich in Ihrer geladenen Projektbibliothek befinden. In der photorealistischen Darstellung wird der Lageplan als Bild unter Ihr Gebäudemodell gelegt.
Um in allen 3D-Darstellungen (schattiert und photorealistisch) den Lageplan sichtbar zu machen, kombinieren Sie die beiden Methoden.
Funktioniert leider nicht so wie beschrieben (7.0 auf NT). Würde
trotzdem gerne wissen, wie man 2D Linien im 3D darstellen kann?
[Lars-Oliver Blome | 16.12.2002]
Antworten
Würde auch gerne wissen, wie man 2D Linien/Konstruktionslinien im 3D
darstellen kann?
[stahl | 05.03.2003]
Antworten
Es gibt da schon einige Möglichkeiten. Wichtig ist wie immer: was will
ich eigentlich darstellen?
Das "Bauteil-3D-Konzept" und der Aufbau von ArchiCAD verhinderen
erstmal 2D-Linien im 3D. Hat seine Gründe!
Meisten sind es ja dann doch Konstruktionselemente mit Masse.
Wenn ich aber im 3D-Raum Linien darstellen will, dann zeichne ich die
z.B. mit Dachflächen mit z.B. 1 cm auf 1 cm und kann die dann auch mit
Materialien in den verschiednen Schattierungen gut darstellen.
Oder aber man geht kurz ins GDL und baut sich eine 3D-Linie über den
Befehl LIN_ auf:
LIN_ x1, y1, z1, x2, y2, z2
Erzeugt eine Linie zwischen den Eckpunkten P1(x1,y1,z1 ) und
P2(x2,y2,z2 ).
Die Eckpunkte können wieder parametrisiert werden und erleichtern
wieder dann wieder wie gewohnt die Eingabe.
Oder aber man hat die GDL-Toolbox (400 Euro zzgl. MwSt.)! Dort wird
ArchiCAD unter anderem um 3D-Punkte und 3D Linien erweitert. Wir
natürlich auch komplexer, aber ist nicht schlecht!
Für manche Fälle können auch die 3D-Schraffuren auf den Baukörpern
hergenommen werden.
In ArchiCAD 8 kann man ja jetzt auch die 3D-Schraffur genau ausrichten
und sogar drehen.
[Stefan | 06.03.2003]
Antworten
Es gibt eine Möglichkeit. der Umweg geht allerdings über Plotmaker und
DWG. Die Beschreibung (leider nur auf englisch) findet man unter:
http://www.graphisoft.com/support/archicad/archiguide/3D_imaging/floor
planin3d.html
Markus
[Markus Denzlinger | 06.03.2003]
Antworten
Habe inzwischen rausgefunden wie es wirklich geht ( - hat mich viel
Nerven gekostet). Das wichtigste beim DWG/DXF-Export und
anschliessender Umwandlung in ein ArchiCAD Objekt ist der Export in
R12 und als Darstellungseinstellung muss "HAARLINIEN" und nicht "echte
Linienstärke" eingestellt sein. Ansonsten klappt's nicht.
Auch sonst mein Tipp an alle: Beim DWG/DXF-Export generell in
Haarlinien speichern, sonst gibt es beim Re-Import direkt in den
Plotmaker Salat.
[Lars-Oliver Blome | 07.03.2003]
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