Test: Grafikkarten für ArchiCAD 8
Mit ArchiCAD 8 wird OpenGL unterstützt. Damit kommt der Auswahl der richtigen Grafikkarte mehr Bedeutung als bisher zu. Welche Grafikkarten sind nun für ArchiCAD 8 besser, welche weniger und welche gar nicht geeignet?
Diese häufig gestellte Frage läßt sich besser beantworten, wenn man einen Blick in die Testergebnisse bei den Kollegen von Graphisoft wirft. Eine Liste im PDF-Format mit Testergebnissen unterschiedlicher Grafikkarten verschiedener Hersteller findet man auf den internationalen Supportseiten von Graphisoft. Die Liste wird regelmäßig erweitert und aktualisiert.
U.a. wurden folgende Produkte auf den Plattformen Windows NT4, Windows 2000, Windows XP, Mac OS 9, Mac OS X getestet:
3DLabs GMX2000
ATI 3D Rage IIC
ATI 3D Rage Pro
ATI Fire GL 8800
ATI Fire GL X1
ATI Mobility Radeon 7500
ATI Radeon 7500 (Mac)
ATI Radeon 8500
ATI Radeon 9000 Pro
ATI Radeon 9000 Pro (Mac)
ATI Radeon 9700 Pro (Mac)
ATI Rage 128
ATI Rage 128 VR
ATI Rage Pro C
ATI Xpert 99/Xpert 2000 (Rage 128 Pro)
Matrox G400
Matrox G550
Matrox Parhelia
NVIDIA GeForce 2 (Inno3D)
NVIDIA GeForce 4 MX (Abit Siluro)
NVIDIA GeF orce 4 MX (Mac)
NVIDIA GeForce 4 Ti4600 (Abit Siluro)
NVIDIA GeForce 4 Ti4600 (Mac)
S3 Savage/IX (notebook)
SIS630 (notebook)
Tests, die nur angeben, daß die Karte getestet wurde und ArchiCAD
darauf lief, sind so gut wie wertlos, auch wenn Karten nur auf MAC und
nicht auf Windows getestet werden. Aus der Aufstellung von Graphisoft
kann man wirklich nicht entnehmen, ob sich die Investition in eine
teuere ATI Radeon 9700 Pro lohnt!
[Harald Bernklau | 31.05.2003]
Antworten
Dieser Test gibt an, ob es Probleme mit ArchiCAD und einer bestimmten
Grafikkarte gibt -> diese Karte werde ich mir als ArchiCAD-User
erstmal nicht in die nähere Auswahl nehmen. Habe ich bereits diese
Karte (und evtl. Probleme) werde ich die Webseite des Herstellers des
öfteren aufsuchen, um zu sehen, ob ein neuerer Treiber vorhanden ist.
Die Karten wurden getestet auf den Plattformen Windows NT4, Windows
2000, Windows XP, Mac OS 9, Mac OS X, soweit Treiber verfügbar waren.
Sollte eine Karte (z.B. eine ATI Raden 9700 Pro) ohne Fehler getestet
wurde, dann ist das sicherlich auch ein Grund, diese Karte zu kaufen.
Wo liegen die Probleme?
[Stefan Schrenk | 01.06.2003]
Antworten
Die aufgeführten Informationen sind sicherlich hilfreich, heutzutage
sollte es aber selbstverständlich sein, daß Grafikkarten und ihre
Treiber funktionieren. Für uns Anwender (ganzbesonders für
Selbständige) kostet Zeit das meiste Geld. Deshalb ist es entsprechend
wichtig zu wissen, wie schnell die Karten im Vergleich zueinander
sind. Lohnt sich die Anschaffung einer doppelt so teueren Karte oder
bringt ein neuer Prozessor mehr Geschwindigkeitsvorteile als eine neue
Grafikkarte. Auch ist es wichtig zu wissen, mit welcher
Darstellungsqualität die Karten arbeiten. Sehen Sie sich doch einmal
die Tests von PC Professionell oder ähnlichen Zeitschriften an. Diese
Tests sagen mehr aus! Fragen Sie mal die Büroinhaber, was diese dazu
sagen, wenn ihre Mitarbeiter vor dem Bildschirm Däumchen drehen, weil
der Rechner ewig braucht und keiner weiß, wo man beim Updaten ansetzen
soll. Mein Auto kaufe ich auch nicht nur nach dem Gesichtspunkt:
fährts oder fährts nicht! Viele Grüße und viel Erfolg beim testen.
[Harald Bernklau | 02.06.2003]
Antworten
Richtig: der Test ist ganz hilfreich und nützt. Er trennt nämlich die
Spreu vom Weizen, weil es eben nicht selbstverständlich zu sein
scheint, dass Grafikkarten und zugehörige Treiber funktionieren. Mit
dem Test hat man schon mal ein k.o.-Kriterium für die eine oder andere
Grafikkarte. Ich finde es auch erst mal in Ordnung, dass sich
Graphisoft auf diese Aussagen beschränkt. Mehr war auch nicht
versprochen. Alles weitere hängt dann doch von viel zu vielen Faktoren
ab. Betriebssystem, RAM, Bus, Platte, Netzwerk, etc. sonstige
Software, die auf dem Rechner herumspukt . und das in beliebiger
Kombination. Wer will das testen? Beispiel: neulich haben wir beim
Kunden den Hyper-Maustreiber ausgeschaltet und der Bildschirmaufbau
ging plötzlich 10mal so schnell. Was nützt mir da eine schnelle oder
langsame Grafikkarte, wenn auf dem Rechner solcher Schrott installiert
ist? Da wären wir dann wieder beim Auto: das kaufe ich auch nicht nach
dem Gesichtspunkt, ob da die schnellste Nockenwelle eingebaut ist. Das
ist eben das Geheimnis von Ferrari: der gewinnt sogar, wenn´s beim
Boxenstopp mal brennt! Ein harmonisches Gesamtsystem ist also
wichtiger als die Performance von Einzelkomponenten. Siehe auch
"Referenzzeit für ArchiCAD Demoprojekt"
http://www.architipp.de/tshow.php?f_tid=326
[Martin Schnitzer | 03.06.2003]
Antworten
Knnte man diesen test/empfehlung mal zusammenfassen und aktualisieren?
es gibt doch sicher neue erkenntnisse.
oder?
[karl mayer | 07.04.2004]
Antworten
